Archiv für die Kategorie ‘Zwischenstand allgemein’

StuRa entscheidet gegen Tagung “Humboldt – reloaded!”

Montag, 15. Dezember 2008

Auf einer Tagung im Mai 2009 unter dem Titel “Humboldt – reloaded!” sollten Studierende aus ganz Deutschland über ihre aktuelle Situation reflektieren, ihre Studien- und Lebensbedingungen kritisieren und die Veränderungen benennen. Unter den Schlagworten ‘Vereinbarkeit’, ‘Verwertbarkeit’, ‘Internationalität’ und ‘Mitbestimmung’ sollten in Workshops und Podien die verschiedenen Perspektiven auf die aktuellen Probleme in der Universitätsausbildung zusammengeführt werden. Organisiert werden sollte die Veranstaltung vom StudentInnenRat Leipzig und der Initiative “Studierende 2009″. So der ehrgeizige Plan. Inzwischen ist unklar, ob die Tagung überhaupt stattfinden wird

Drei Anträge auf finanzielle Förderung eben dieser Tagung wurden in der Plenumssitzung vom 9. Dezember abgelehnt.  Dabei richteten sich die Anträge nach der ursprünglichen Anlage des Projektes: In der AG Junges Leipzig war im Juli vereinbart worden, dass die Tagung gemeinsam von StuRa und “Studierende 2009″ veranstaltet wird. “Das Themenspektrum bezieht sich auf die Lebenswelt der Studierenden und das ist eigentlich genuines StuRa-Terrain. Hier hätte die Studierenden-Vertretung die Möglichkeit, sich im kommenden Jahr stark zu präsentieren”, so Bastian Lindert, verantwortlich für die Tagung von Seiten der Initiative.

Studierende 2009 hat nach der Debatte einen offenen Brief an den StuRa gerichtet (pdf, 112 kB).

“Ein so prominentes Datum darf man nicht einfach verstreichen lassen”

Mittwoch, 13. August 2008
Noch sind sie zu dritt: Bastian Lindert, Sebastian Richter und Georg Teichert von der Initiative Studierende 2009 wollen ihre Kommilitonen für das Universitätsjubliäum begeistern. Ein Interview von Rebekka Honeit/Geschäftsstelle 2009.
  • Wie ist die Initiative Studierende 2009 entstanden?

Lindert: Wir haben uns Anfang des Jahres gegründet, nachdem wir festgestellt haben, dass das Jahr 2008 angebrochen ist und von Seiten der Studierenden nichts passiert. Wir sind der Meinung, dass man so ein
prominentes Datum wie dieses Jubiläum nicht einfach verstreichen lassen darf. Dann sind wir hausieren gegangen und haben uns einen programmatischen Titel gegeben, Studierende 2009, um dem Ganzen ein Gesicht zu geben. Wir wollen ein Anlaufpunkt für Studierende sein, die 2009 etwas machen wollen. Das war der Ausgangsgedanke.

  • Ihr studiert alle drei Geschichte. Hat Euer großes Interesse am Jubiläum damit zu tun?

Richter: Ich denke schon. Wir haben ja alle unsere Gründe, warum wir gerade Geschichte studieren. Nichts gegen Zahnmedizin oder Biochemie! Moderne Geschichtswissenschaft hat ja die Aufgabe, dem Menschen seine Historizität zu vermitteln. Entweder lernt man das im Studium oder man hat diesen Auftrag sozusagen schon in sich.

Lindert: Ich glaube, es liegt nicht nur daran. Wir drei kommen auch aus der studentischen Selbstverwaltung. Wir haben uns immer an der Institution Universität beteiligt und dadurch entwickelt sich natürlich eine starke Identifikation.

[…]

Das ganze Interview unter:

http://www.uni-leipzig.de/2009/weg/kulissen/kulissen18.html

Neues Büro eingeweiht

Mittwoch, 13. August 2008

Die Initiative “Studierende 2009″ hat in ihren neuen Räumlichkeiten offiziell die Arbeit aufgenommen. Für die Studierenden mit Ideen und Engagment für das Jahr 2009 steht im Städtischen Kaufhaus, Raum 209a, nun Infrastruktur bereit, um ihre Projekte zu realisieren. Das Rektorat hatte die Unterstützung der Initiative und ihre Ausstattung bereits im April beschlossen. Damit enden nun sechs heimatlose Monate für die Initiative zum Unijubiläum.

Im Rahmen eines kleinen Umtrunks bedankten sich die Initiatoren für die Unterstützung mit launigen Worten. “Man könnte fragen, wofür wir uns bedanken sollen? Dafür, dass wir im kommenden Jahr wahnsinnig viel Arbeit vor uns haben?”, so Georg Teichert. In der schwierige Anfangsphase hatten sich Teichert, Sebastian Richter und Bastian Lindert vielseitiger Unterstützung erfreuen können, was sie ausdrücklich würdigen wollten: “Ohne ihre Hilfe wäre nicht denkbar gewesen, dass wir heute hier zusammengekommen sind.”

Neben Rektor Prof. Dr. Franz Häuser, dem Vorsitzenden der Kommission für die Universitätsgeschichte, Prof. Dr. Manfred Rudersdorf, und den beiden Sprechen des StudentInnenRates, Johanna Völker und Thomas Dudzak, waren es vor allem Mitarbeiter der Geschäftsstelle 2009, die der Einladung in das neue Büro gefolgt waren und die drei Initiatoren nicht nur mit guten Worten, sondern auch mit kleinen Startgeschenken versorgten.

Die drei Leipziger Studenten können bereits auf Erfolge verweisen: Zu den fünf eigenen Projekten der Initiatoren sind zur Zeit zwei externen Projekte hinzu gekommen. Fünf weitere befinden sich in Vorbereitung, darunter vor allem eine Tagung zum studentischen Alltag im Mai 2009. Der Schneeball-Effekt greift langsam. Neben Studierenden mit eigenen Ideen, melden sich auch Studierende, die bei den bestehenden Projekten mitwirken wollen. Die Werbung um Mitwirkung soll zu Beginn des Wintersemesters noch einmal intensiviert werden. “Damit sind wir auf dem besten Weg hin zu einem facettenreichen, spannenden und von allen Gruppen der Universität gestalteten Jubliläum”, freute sich Bastian Lindert.

Bei Sekt und Buffett in der sachlichen Atmospähre der Unterrichtsräume im Interim der Universität ließen die Gäste den Abend stimmungvoll ausklingen.

Studierende 2009 jetzt im Städtischen Kaufhaus

Mittwoch, 06. August 2008

Die Initiative Studierende 2009 hat seit Mitte Juli im Städtischen Kaufhaus im Raum 02-09a ein neues zu Hause gefunden.

Dort wird ab sofort fieberhaft an der Realisierung der geplanten studentischen Projekte zum Universitätsjubiläum gearbeitet.

Freitags 15 Uhr findet in der Regel ein Treffen statt, bei dem die Ergebnisse der Woche diskutiert und ausgewertet werden.

Hierzu sind auch Interessierte recht herzlich eingeladen.

Auch neue Projektideen können dort vorgestellt werden.

Projekte genehmigt und angelaufen

Dienstag, 10. Juni 2008

Die eingereichten Projekte der Initiative “Studierende 2009″ sind vom Jubiläumskomittee und dem Rektorat genehmigt worden. Fünf Projekte haben die drei Initiatoren zur Zeit auf der Rechnung, vier weitere sind in Vorbereitung. Die Arbeiten haben nun begonnen. Die Foto- und Essaywettbewerb, Lesenacht, Fussballturnier und das Prosopographieprojekt werden nun weiter ausgebaut.

Des Weiteren werden die Initiatoren in den kommenden Wochen durch die Fachschaftsräte reisen und für die vorhandenen und neue Projekte werben.

StuRa lehnt Antrag zur Einrichtung eines Referates zum Universitätsjubiläum ab

Mittwoch, 07. Mai 2008

Auf seiner Sitzung am 6. Mai hat der StuRa den Antrag der Initiative “Studierende 2009″ abgelehnt. Zwar sprach sich eine Mehrheit für das Referat aus (37 Ja-Stimmen), die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit (49 Ja-Stimmen) wurde aber deutlich verfehlt.

Mit dieser Entscheidung hat es die verfasste Studierendenschaft verpasst, einen zentralen Anlaufpunkt nach innen und außen für das kommende Jubiläumsjahr in ihrer Mitte zu schaffen. Dabei unterschätzen offenbar insbesondere diejenigen, die mit “Nein” gestimmt haben, sowohl die Herausforderungen als auch die Möglichkeiten des Jubiläums für die Studierenden. Nach wie vor fehlt es an einem kompetenten Ansprechpartner für die Öffentlichkeit, der sich langfristig und umfassend mit dem Jubiläum beschäftigt und die Belange der Leipziger Studierendenschaft in diesem Rahmen vertritt. Die SprecherInnen des StuRa werden diese Aufgabe noch zusätzlich übernehmen müssen. Angesichts des immensen Tagesgeschäfts bleibt es fraglich, ob sie diese Lücke hinreichend werden füllen können. Zugleich fehlt im StuRa der interne Anlaufpunkt für Studierende mit Ideen und Engagement zum Jubiläum.

Mit der Entscheidung hat der StuRa das Gegenteil von Weitblick bewiesen und sich und vor allem seinen Nachfolgern der kommenden Legislatur keinen Gefallen getan. Eine aktive und kritische Auseinandersetzung mit dem Jubiläum im Jahr 2009 sieht anders aus.

Initiative ist StuRa-AG, Referat nicht verhandelt

Mittwoch, 23. April 2008

Studierende 2009 sind seit Dienstag abend anerkannte AG beim StuRa Leipzig. Die Initiative erhält damit eine Grundausstattung von 100 Euro pro Semester für ihre Arbeit.

Der Antrag für ein Referat zum Unijubliäum wurde auch auf dieser Sitzung zum wiederholten Male nicht verhandelt. Kurz vor dem Tagesordnungspunkt 4.7 wurde die Sitzung beendet. Der Antrag liegt dem StuRa seit Januar diesen Jahres vor.

Erste Projektskizzen eingereicht

Sonntag, 20. April 2008

Die ersten vier Projektskizzen wurden am vergangenen Dienstag bei der Geschäftsstelle eingereicht und am Freitag im Jubliäumskomitee verhandelt. Es handelt sich um die Projekte Lesenacht, Prosopographie, Fussball-Turnier und Fotowettbewerb, die auch in diesem Blog einzusehen sind. Zudem haben wir darum gebeten, dass den engagierten Studierenden auch ein Raum zur Verfügung gestellt wird.

Weiterhin gab es weitere Absprachen zu Terminen, Organisatorischem, etc. In Zukunft werden wir uns mit der Geschäftsstelle in einer AG regelmäßig treffen, um den Fortgang der Organisation, Probleme u.ä. zu besprechen.

Antrag auf Unterstützung im StuRa verhandelt

Freitag, 11. April 2008

Der Antrag auf finanzielle, infrastrukturelle und institutionelle Unterstützung wurde am Dienstag abend im StuRa-Plenum behandelt. Neben positivem Feedback hat das Plenum beschlossen, sich für eine infrastrukturelle und institutionelle Unterstützung auszusprechen, die finanzielle wurde ausgeklammert. Des Weiteren soll der zweite Antrag, die Einrichtung eines Referates betreffend, in der nächsten Sitzung nach einer Grundsatzdebatte zum Unijubiläum entschieden werden.

Erste Treffen haben stattgefunden

Freitag, 22. Februar 2008

Die Arbeit hat begonnen. Am 20. Februar haben wir mit Rektor Häuser gesprochen, am 28. Februar waren wir in der Geschäftsstelle 2009 bei Fr. Barofke und Dr. Schulze (D5) zu Gast. Die Vorstellung unserer Ideen, Ansätze und Vorstellungen wurde durchweg positiv aufgenommen und intensiv diskutiert. Jetzt werden die fünf Projekte, die schon in der weiteren Planungsphase sind, weiter bearbeitet. Dazu kommen weitere Gespräche mit dem StuRa und den Projektleitern, mit deren Planungen es Überschneidungen gibt.