„So müsste Studium sein“
Montag, 30. November 2009Das Abschlussforum von „Science: Who cares?“ war ein voller Erfolg
Trotz Adventswochenende und Weihnachtsmarkt zog es über 50 Gäste am vergangenen Samstag weg von Bratwurst und Glühwein in das Neue Seminargebäude in der Universitätsstraße. Die Teilnehmenden und Organisatoren des studentischen Kollegs „Science: Who cares?“ hatten zum abschließenden Diskussionforum eingeladen. Und diskutiert wurde auch, den ganzen Tag!
„Zentrales Anliegen und der Reiz des Projekts lagen und liegen im Erkennen und Überschreiten von gesellschaftlichen und geistigen Grenzen“, so Projektleiter Sven Jaros in seiner Eröffnungsrede. Diesem Ansatz folgend stellten die drei Arbeitsgruppen des Kollegs nacheinander ihre Ergebnisse vor.
Doch wer hier langatmige Vorträge erwartete, wurde schnell vom Gegenteil überzeugt. Die Ergebnisse wurden in Form von knappen Thesen vorgetragen, den Schwerpunkt bildete die gemeinsame Diskussion von Teilnehmenden und Gästen. Egal, ob es darum ging, wie das Lehramtsstudium verbessert werden könnte, wie Museen ihren neuen Anforderungen begegnen oder wie sich die schwierige Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Medien gestaltet: „Wie die Gäste auf unsere Thesen eingestiegen sind, das war unglaublich. Ich habe selten eine so gleichberechtigte und intensive Diskussion zwischen Teilnehmenden und Gästen erlebt, wie heute“, so Projektkoordinatorin Franca Hähle, die auch die Arbeitsgruppe 2 angeleitet hatte.
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