Archiv für November 2009

„So müsste Studium sein“

Montag, 30. November 2009

Das Abschlussforum von „Science: Who cares?“ war ein voller Erfolg

Trotz Adventswochenende und Weihnachtsmarkt zog es über 50 Gäste am vergangenen Samstag weg von Bratwurst und Glühwein in das Neue Seminargebäude in der Universitätsstraße. Die Teilnehmenden und Organisatoren des studentischen Kollegs „Science: Who cares?“ hatten zum abschließenden Diskussionforum eingeladen. Und diskutiert wurde auch, den ganzen Tag!

„Zentrales Anliegen und der Reiz des Projekts lagen und liegen im Erkennen und Überschreiten von gesellschaftlichen und geistigen Grenzen“, so Projektleiter Sven Jaros in seiner Eröffnungsrede. Diesem Ansatz folgend stellten die drei Arbeitsgruppen des Kollegs nacheinander ihre Ergebnisse vor.

Doch wer hier langatmige Vorträge erwartete, wurde schnell vom Gegenteil überzeugt. Die Ergebnisse wurden in Form von knappen Thesen vorgetragen, den Schwerpunkt bildete die gemeinsame Diskussion von Teilnehmenden und Gästen. Egal, ob es darum ging, wie das Lehramtsstudium verbessert werden könnte, wie Museen ihren neuen Anforderungen begegnen oder wie sich die schwierige Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Medien gestaltet: „Wie die Gäste auf unsere Thesen eingestiegen sind, das war unglaublich. Ich habe selten eine so gleichberechtigte und intensive Diskussion zwischen Teilnehmenden und Gästen erlebt, wie heute“, so Projektkoordinatorin Franca Hähle, die auch die Arbeitsgruppe 2 angeleitet hatte.

Weitere  Informationen hier.

Ein Blick durch den Zaun …

Freitag, 27. November 2009

Probe zur Lesenacht im Foyer der Universitätsbibliothek Albertina am 14.11.2009 (Foto: Sebastian E. Richter).

… in eine Probe zur Lesenacht.

Am kommenden Sonntag, dem 29. November, findet ab 18.30 Uhr (Einlass) im Foyer der Universitätsbibliothek Albertina eine Lesenacht mit studentischen Selbstzeugnissen aus 600 Jahren Universitätsgeschichte statt. In einem Geflecht aus Klang und Text werden bekannte Stimmen wie Robert Schumann oder Friedrich Nietzsche erscheinen, aber auch viele Unbekannte für einen Abend aus dem Verborgenen treten und von den Herausforderungen, Problemen und dem Alltag ihres Studiums erzählen. Schauspielende und Studierende aus Leipzig und seiner mitteldeutschen Umgebung in Merseburg und Halle leihen den Verfassern ihre Stimmen und heben auf diese Weise für einen kurzen Augenblick die scharfe Trennung von Vergangenheit und Gegenwart auf. Eingefasst ist diese Zeitreise von einer mehrsätzigen Komposition, die in einer Vertonung der päpstlichen Gründungsurkunde vom 9. September 1409 beginnt und mündet. Während einer Pause besteht die Gelegenheit, selbst in die Tiefen der Leipziger Studierendengeschichte einzutauchen: mit einem Glas Wein kann man an Stellwänden entlangwandeln, auf denen weitere Texte Fenster in andere studentische Vergangenheiten öffnen.

Ausstellung zur Geschichte des StuRa erfolgreich eröffnet

Dienstag, 17. November 2009
Die Gründung des Leipziger StuRa am 9.11.1989 (Bild: StuRa)

Die Gründung des Leipziger StuRa am 9.11.1989 (Bild: StuRa)

Am Samstagabend wurde die Ausstellung “Druck für mehr. 1989-2009″ im Neuen Hörsaalgebäude der Universität Leipzig eröffnet. Organisiert wurde sie von “Studierende 2009 e.V.” in Kooperation mit dem StuRa Uni Leipzig. Auf über 40 Posterwänden wird die wechselvolle Geschichte und Entwicklung der  Studierendenvertretung an der Universität Leipzig in den letzten 20 Jahren präsentiert. Inhaltlich arbeiteten viele ehemalige und derzeitige Mitglieder des StuRa sowie Bastian Lindert und Sven Jaros von “Studierende 2009 e.V. eng zusammen.

“Diese Ausstellung ist eine reizvolle Gelegenheit die ersten Früchte unserer Recherchen für das Projekt ‘Kritische Instanz’ einer breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können”, sagte Bastian Lindert, Leiter des Projekts am Rande der Vernissage.
Im Rahmen von “Kritische Instanz” untersuchen Lindert und Jaros die Geschichte des StuRa aus Perspektive der ehemaligen Sprecherinnen und Sprecher. Die Ergebnisse werden in einer 2010 erscheinenden Publikation münden.

Die Ausstellung “Druck für mehr” ist noch bis 31.1.2010 zu den Öffnungszeiten des Hörsaalgebäudes zu besichtigen.

Erfolgreicher Pflanzflash in Großzössen/ Noch 2630€ fehlen

Dienstag, 17. November 2009
Die Teilnehmenden des Pflanzflashes am 14.11. in Aktion (Bild: Thomas Seifert)

Die Teilnehmenden des Pflanzflashes am 14.11. in Aktion. (Bild: Thomas Seifert)

Am Samstag, den 14.11.09, fand der erste Pflanzflash im Rahmen des Baumpatenschaftsprojektes “600 Bäume zum 600. Jubiläum der Universität Leipzig” statt. Pflanzort war Großzössen in der Gemeinde Neukieritzsch (ca. 25 km südlich von Leipzig). Die Pflanzaktion umfasste die Anlegung eines Waldes, bestehend aus 10000 Setzlingen, verteilt auf ca. 2,5 ha. Mit der Hilfe von 55 Helfer/innen aus der Universität Leipzig und dem Umland wurde der Grundstein für ein Schutzwaldsystem gelegt, welches aus standortgerechten Baumarten wie Traubeneiche, Hainbuche, Winterlinde, Vogelkirsche, Spitzahorn, Wildbirne und Wildapfel besteht.

Jetzt gilt es bis zum Ende der Spendenaktion, bis zum 31.12.09, die Finanzlücke von derzeit (Stand: 16.11.09) 2630€ zu schließen. Insgesamt sollen bis Ende des Jahres 5000€ an Spendengeldern gesammelt werden, um die Aufforstung der Fläche zu finanzieren. Daher, helfen auch Sie/Du mit, um dieses Spendenziel zu erreichen. Werden Sie Setzlingpate/in.

Weitere Infos unter:

www.600baeume.de

Auf nach Großzössen!

Montag, 02. November 2009

Am 14.11. ist es so weit! Alle Baumspenderinnen und -spender sowie alle Interessierten sind eingeladen, mit uns nach Großzössen zu fahren. Viele viele Setzlinge warten darauf, von uns in die Erde entlassen zu werden.

Zur Anreise steht ein Bus bereit. Treffpunkt ist 10.45 Uhr vor der Oper Leipzig, Abfahrt pünktlich 11 Uhr (Bitte auf den Bus der Firma “Leo” achten; Rückfahrt am Nachmittag). Bitte an wetterfeste Kleidung denken.

Ein Mittagessen wird vor Ort kostenlos bereit gestellt.