Archiv für Mai 2009

Essaywettbewerb wird verlängert!

Donnerstag, 28. Mai 2009

Zur Beantwortung der Frage “Kann man Aufklärung lehren/lernen?” haben die Studierenden jetzt noch einmal bis zum 30. September Zeit. In der semesterfreien Zeit haben sie damit Ruhe und Muße, über den Stand der Aufklärung in der heutigen Zeit zu reflektieren.

Damit trägt der Organisator Sebastian Richter vor allem Zeitnot der Studierenden in den neuen Studiengängen Rechnung: “Es ist viel Interesse da. Aber die vielen Präsenzveranstaltungen und die hohe Arbeitsbelastung rauben den den Studierenden Kraft und Zeit.” Viele der Anfragen gingen in die Richtung einer Verlängerung über die Semesterferien, so Richter.

Die Bedingungen des Wettbewerbes und eine ausführliche Projektbeschreibung finden Interessierte hier.

Fotoausstellung startet im Oktober

Donnerstag, 28. Mai 2009

Die Fotoaustellung “Lebens- und Lehrwelten – gestern und heute!” wird ab Oktober im Neuen Hörsaalgebäude zu sehen sein. Dort ist die Ausstellung über das Wintersemester hinweg allen Interessierten zugänglich. Es werden Bilder, vor allem Fotos, aus den vergangene Jahrzehnten der Universtätsgeschichte zu sehen sein. Im Zenturm steht dabei die insbesondere der lebensweltliche Aspekt des Studiums in Leipzig. Neben Material aus dem Leipziger Universitätsarchiv werden dort auch bisher noch nicht gezeigte Aufnahmen von Alumni und Studierenden ausgestellt.

Der genaue Termin für die Vernisage steht noch aus.

Hören Sie auch diese Stimmen? – Lesenacht: Neuer Termin

Mittwoch, 20. Mai 2009

Die Lesenacht mit studentischen Stimmen aus 600 Jahren Uni-Geschichte findet erst am 28. Juni 2009 ab 19 Uhr statt. Der Ort der Veranstaltung bleibt: das Treppenhaus der Universitätsbibliothek.

Das Jubiläum beginnt!

Montag, 11. Mai 2009

Endlich ist es soweit. Nach einem langen Vorlauf ist die Universität mit dem Eröffnungskonzert am 9. Mai in ihr Jubiläum gestartet. Bis in den Dezember hinein wird nun der Geburtstag der Universität mit einem vielfältigen Programm begangen. Mit wissenschaftliche, kulturelle und sportliche Veranstaltungen präsentiert sich diese alte Institution in leider noch nicht ganz neuem Gewande. Der Blick aus dem Gewandhaus fällt immer noch auf eine Baustelle.

In seiner Rede zur Eröffnung betonte Rektor Prof. Dr. iur. Franz Häuser die wechselvolle und ereignisreiche Geschichte der Universität, die durch eine Vielzahl von Bildern illustriert wurde. Den Blick richtete er aber auch nach vorn und bezog die Herausforderungen, vor denen die Universität am Beginn des 21. Jhd. steht, ausdrücklich mit ein. Gleiches taten auch Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Oberbürgermeister Burkhard Jung und StuRa-Sprecher Thomas Dudzak. Dudzaks Resümee viel in dieser Reihe erwartungsgemäß am kritischsten aus. Er hob dabei besonders die aktive Rolle der Leipziger Studierenden hervor, die sich mit den Problemen an ihrer Univeristät eben nicht stillschweigend abfänden, sondern die Initiative ergriffen.

Eine Kostprobe erhielten die Gäste im Gewandhaus, als ein Studierender der Protest-Initiative ausserhalb des vorgesehenen Programms das Wort ergriff und die Absage der Feierlichkeiten forderte. Es gebe angesichts der schlechten Verhältnisse nichts zu feieren, die finanziellen Mittel könnten besser eingesetzt werden. (Offener Brief an das Rektorat/ pdf, 40 kB)

Musikalisch wurde die Eröffnung von den drei Klangkörpern der Universität (Uniorchester, Universitätschor und Uni-Bigband) umrahmt, sowie der Capella fidiciana und dem Pauliner Barockensemble. Besonders stach erneut das “Halleluja” des Universitätsmusik-Direktors David Timm hervor: Zum Abschluss der Veranstaltung bezog Timm das Publikum in einem Kanon mit ein und stimmte die Anwesenden mitreißend auf das Jubiläum ein.