Universität ermöglicht drei weitere Projekte des Vereins
Nach langem bangen Warten ist es nun offiziell: Das Rektorat hat für die Finanzierung drei weiterer Projekte entschieden. Durch diese Entscheidungen können nun das studentische Kolleg “Science: Who cares?” und ein Theaterwettbewerb stattfinden. Auch die studentische Tagung “Humboldt – reloaded!” kann optimistisch weitergeplant werden, auch wenn noch weitere Partner für das Großprojekt gesucht werden.
“Damit erkennt die Universitätsleitung nicht nur die Qualität dieser Projekte an, sondern würdigt auch das einzigartige Engagement ihrer Studierenden im Rahmen des Jubiläums“, so Georg Teichert, 1. Vorsitzender des Verein “Studierende 2009 e.V.”. Ein vergleichbares Programm von Studierenden für Studierende habe es bisher bei keinem anderen deutschen Universitätsjubiläum in näherer Vergangenheit gegeben.
Besonders bei den Mitwirkenden von “Science: Who cares?” macht sich Erleichterung breit. Nachdem die Vorbereitung nahezu abgeschlossen waren und das Kolleg am Freitag, 17. April 2009, in der Moritzbastei eröffnet wird, ist nun endlich die nötige Planungssicherheit da, um die vielfältigen Vorhaben der drei Arbeitsgruppen anzugehen. Die Bewilligung zog sich fast fünf Monate hin, vor allem für Sven Jaros, Koordinator des Kollegs, eine Zeit ständiger Unsicherheit. Diese steht im Kontrast mit dem Erfolg des Projektes: Die Organisation verteilt sich auf mehrere Schultern, viele externe Partner sind mit an Bord und die Teilnehmerplätze sind fast vollständig gefüllt. “Eines unserer vielversprechendsten Projekte im Jubiläumsjahr“, so Teichert.
Kurz vor der Zusage der Universität hatte die Leipziger Sparkasse ihre Unterstützung zugesagt und einen Teil der Finanzierung sichergestellt. Die Universität hat nun nachgezogen. Über den Fortgang wird in dem neuen Blog des Projektes (www.science.studierende2009.de) berichtet.
Das heißt auch, dass die Planungen für die studentische Tagung “Humboldt – reloaded!” weitergehen. Das Projekt ist nun zwar zu einem großen Teil finanziert, ein Teil muss nun noch eingeworben werden. In jedem Fall wird vom 17. bis 20. September unter den Leitbegriffen „Vereinbarkeit“, „Verwertbarkeit!?“, „Internationalität“ und „Mitbestimmung“ Perspektiven im gegenwärtigen Verhältnis von Studium, Arbeit und Leben der größten Mitgliedergruppe der Universität diskutiert. Partner des Projektes sind der StudentInnenRat und die Stadt Leipzig.
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